Soziales

„Tue Gutes und rede darüber!“
(Walter Fisch, deutscher Politiker, *1910 –1966)

Herres & Lorth hat es sich zur Aufgabe gemacht, soziale Projekte zu unterstützen und zu fördern.
Einige davon möchten wir Ihnen hier vorstellen.

Weihnachten 2016: Spende für Leon

Leon ist ein behinderter Junge aus Wittlich, der auf Grund seiner Einschränkungen auf einen Rollstuhl
angewiesen ist. Damit Leon überhaupt am sozialen Leben der Familie teilnehmen kann, benötigte die Familie dringend einen Anbau ihres Hauses im Erdgeschoss. Der Elternkreis behinderter Kinder Wittlich hatte ein Förderprojekt ins Leben gerufen, um den Wunsch der Familie wahr werden zu lassen.

Auch die Belegschaft von Herres & Lorth hatte sich gemäß der Devise „spenden statt schenken“ dazu entschlossen, im Namen der Kanzlei für Leon zu spenden. Es kam die Summe von 610,00 € zusammen. Heinz Herres war von dieser Aktion so begeistert, dass er denselben Betrag nochmal aus eigener Tasche gespendet hat.

Große Freude beim Friedrich-Spee-Gymnasium Ehrang!

Im Rahmen der Neuanschaffung einer Medienleinwand für die Kanzlei hat Heinz Herres das bis dahin im Konferenzraum als Leinwand genutzte, voll funktionsfähige SmartBoard an das Friedrich-Spee-Gymnasium in Trier gespendet. Schüler wie Lehrer haben sich über die mediale Gabe sehr gefreut, die von nun an ihren Schulalltag bereichert.

Weihnachten 2017: Hilfe für Sepp

Sepp Bethge

Der Sohn Sepp unseres Mandanten Sebastian Bethge wurde 2016 geboren und leidet an der Genkrankheit KCNQ2. KCNQ2 ist ein Gen, welches auf dem 20. Chromosom unserer DNA liegt und es steuert den Kaliumkanal jeder einzelnen Zelle in unserem Gehirn. Ein Defekt im Kaliumkanal führt zu Epilepsien und anderen Symptomen. Diese Genmutation tritt aktuell bei ca. 10-15 Kindern in Deutschland auf. Erstmalig bei einem Kind diagnostiziert wurde der Gendefekt im Jahr 2011. Die erkrankten Kinder weisen Symptome wie epileptische Anfälle, fehlerhaften Muskeltonus, Sprach- und Sprechschwierigkeiten, Autismus, Entwicklungsverzögerungen aller Art bis hin zum Nichterlernen alltäglicher lebenserhaltender Handlungen auf, wobei die Anzeichen allerdings von Kind zu Kind variieren können. Die Diagnose der Krankheit erfolgt im ersten Schritt über EEG (Elektroenzephalographie = Messung der elektrischen Aktivität des Gehirns) und die Anamnese des Kinderneurologen. Um andere Diagnosen ausschließen zu können, werden u.a. MRTs und CTs sowie Blut- und Urintests durchgeführt. Eine valide Diagnose der Genkrankheit KCNQ2 kann allerdings nur durch einen Gentest sichergestellt werden.

   Sepp bekommt derzeit hochdosierte Medikamente, um die Krämpfe kontrollierbar zu machen und die Entwicklung nicht zu stark zu hemmen und ist dadurch momentan anfallsfrei. Er erhält zweimal pro Woche Physiotherapie, jedoch macht er nur langsame Entwicklungsfortschritte und hinkt trotz Therapie in seiner motorischen Entwicklung hinterher. Er muss ständig über einen Monitor überwacht werden, um im Falle eines Krampfes die entsprechende Notfallmedikation verabreichen und ärztliche Hilfe konsultieren zu können. Durch die Einschränkungen mit dem chronisch schwerkranken Kind sind auch Umbaumaßnahmen im Heim der Familie vonnöten, um das zu Hause an die speziellen Gegebenheiten anzupassen.

Wir finden das Engagement der Familie Bethge großartig und den offenen Umgang mit der Krankheit ihres Sohnes bewundernswert. Daher galt ihnen unsere weihnachtliche Spende.

Wer mehr zu dieser Thematik wissen möchte, kann sich gerne die Seite https://kcnq2.de aufrufen. Hier stellt Sebastian Bethge den Verein KCNQ2 e.V. vor, den er gegründet hat, um das Krankheitsbild in Deutschland bekannter zu machen.

 

KCNQ2 e.V.  – Aufmerksamkeit für einen  (noch) unbekannten Gendefekt

Um den Gendeffekt seines Sohnes noch bekannter zu machen, hat Sebastian Bethge nicht nur den Verein KCNQ2 e.V. gegründet und eine Homepage erstellt, sondern er hat auch ein großangelegtes Event mit hoher Medienwirksamkeit ins Leben gerufen. EVERESTING 2018. Everesting ist eine Aktion, bei der Radfahrer einen Hügel solange hinauf- und hinunter fahren, bis sie kumulativ 8848 Meter (Höhe des Mount Everest) erreicht haben. Diese Aktion findet am 01.09.2018 statt und wurde von Sebastian Bethge ins Leben gerufen, um Aufmerksamkeit für das Krankheitsbild zu schaffen und um Geld für den Verein zu sammeln. Diese Challenge wird der Radfahrer Ulrich Rose am 01. September für den Verein meistern, indem er 62 mal den Trierer Kuhweg/Markusberg fährt. Herres & Lorth hat sich hier als einer der Haupttrikotsponsoren beteiligt. 

Markus Trierweiler & Julian Gerardy

Im Vorfeld konnten Gruppen das Event bereits in den sozialen Medien bekannt machen, indem sie den Markusberg zu Fuß hochgingen. Auch ein Teil der Belegschaft war mit Freunden und Bekannten auf dem Kuhweg unterwegs.

Herres & Lorth auf dem Markusberg (Video)